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Herzlich Willkommen auf den Internetseiten der Freunde des Dresdner Rosengartens.
Wir möchten Ihnen an dieser Stelle einen wunderschönen Garten im Herzen Dresdens vorstellen.
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Aktuell - der regelmäßige Monatsüberblick; hier können Sie sich über die neuesten Aktivitäten in und um den Dresdner Rosengarten informieren.

 
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über den Tee "Dresdner Rosengarten"

 

 

Der Dresdner Rosengarten am Carusufer entstand 1935/36 und steht heute unter Denkmalschutz.
Auf ca. 29500 m² werden sehr viele interessante und zum Teil noch aus der Entstehungszeit stammende
Gehölze neben derzeitig ungefähr 100 verschiedenen Rosensorten und Rosenarten gezeigt. In seinen Plänen zum Rosengarten setzte in den 1930er Jahren der damalige Stadtgartendirektor Balke die alte Idee August des Starken von einer hochwasserfreien Uferpromenade so um, das dieses "Königsufer" mit seinen Sondergärten ein Gegenstück zur bis an das Flußufer bebauten Altstädter Elbseite werden konnte.
Die Ausrichtung des Rosengartens entlang des Elbufers, wird mehrmals durch Queerachsen unterbrochen, die einerseits herrliche Ausblicke in den Elbraum bieten und andererseits, größere thematisch abgeschlossene und von Hainbuchenhecken umfaßte Teilbereiche bilden.
Vom Rosa-Luxemburg-Platz aus den Rosengarten betretend und die vier Putten aus Muschelkalk von Max Herrman Fritz passierend, gelangen Sie als erstes in den Rosengarten-Vorderteil.
Dessen Gestaltung wird hauptsächlich mit ausgewählten
Rosen -sorten der 1930er Jahre realisiert und zeigt in seiner Gestaltungsform einen eher landschaftlichen Charakter. Durch die Wiederherstellung der historischen Pflanzflächen auf den Ecken der mittleren Rasenspiegel, ist es gelungen, die ursprüngliche Gestaltungsidee eines verhaltenen Auftaktes wieder zu beleben. Ebenfalls wieder hergestellt werden konnten die historisch belegten, aber bis zum Jahr 2000 nicht mehr vorhandenen Schieferplattenwege in den Strauchrosenbereichen der Randstreifen. Nur durch diese Wege ist eine Erlebbarkeit der Strauchrosen möglich und bietet somit die wichtigste Vorraussetzung für eine am historischen Original orientierte Ergänzung des vorhandenen Bestandes in diesem Bereich.

In östlicher Richtung schließt sich dem Vorderteil das Trennungsstück mit seinen Roteichen und der
Skulptur "ani-mal" an, bevor es weiter in den Mittelteil geht.

In dem nun folgenden Teil des Rosengartens werden einem historisch belegbaren Farbverlauf entsprechend wieder Rosen aufgepflanzt, die einen wichtigen Teil der in der DDR gezüchteten Rosensorten repräsentieren. Eine originale Wiederherstellung des Mittelteils mit Rosensorten der 1930er Jahre wäre in solchem Umfang derzeitig nicht mehr leistbar. Dieser Farbverlauf von weiß über orange zu rosa, dunkelrot,rot und gelb, ist am deutlichsten, an den über 70 Rosenbeeten der zentralen
Mittelachse erkennbar und nachzuvollziehen.
Links und rechts von dieser Achse, sind weitere Beete zur Bepflanzung vorbereitet , aber die Beschaffung von in der DDR gezüchteten Rosensorten gestaltet sich sehr schwierig. Das ebenfalls noch mit DDR-Rosensorten zu bepflanzende Hochstammrosenquartier auf der Elb- und Straßenseite wird von der Bodendeckerrose
'Bonica 82' eingefasst.
Östlich und westlich die vier Plattenwege rahmend, schließt sich 'The Fairy' an und bietet mit ihrer rosa Blütenfarbe bereits ab Mai einen guten Kontrast zu den im gelben Farbton varierenden Strauchrosen 'Frühlingsduft' ,Rosa hugonis, 'Schloß Dryburg' und 'Wartburg' , letztere aus dem Jahr 1977.
Am Ende dieses Gartenteils laden Sie ein Pavillon und zwei Sitzrondells zum Verweilen ein. War es am Beginn des Mittelteils die Bronzeplastik 'Genesung' die an ihrem Standort einen künstlerischen Akzent setzt, so sind es an dieser Stelle zwei kleinen Bronzebären, die einen den Rosengarten durchziehenden Zusammenhang von Garten und Kunst demonstrieren.

Eine wichtige, die Längsausrichtung des Rosengartens effektvoll unterbrechende Queerachse, ist der im Jahr 2002 rekonstruierte und mit farblich aufeinander abgestimmten Delphinium elatum Hybr. aufgepflanzte
Rittersporn-Garten Bei der Auswahl der einzelnen Sorten aus dem großen Ritterspornsortiment, wurde auf Züchtungen Karl Foersters zurückgegriffen.
Diese gelten als stabil in Wuchs und Farbe, als äußerst mehltauresistent und sind vor allem für die "Faszination und Klarheit ihres Blaus" (H.Göritz) bekannt. Sie werden daher auch häufig als "blauer Schatz unserer Gärten" bezeichnet.

Über die große Freitreppe gelangen Sie in den dritten Teil der Anlage, den Senkgarten. In diesem deutlich abgesenkten Gelände sehen Sie eine flächige Pflanzung farblich aufeinander abgestimmter Rosensorten, die in ihrer Gesamtheit eine Rosenknospe stilisieren. So wie hier, wird auch in den anderen Teilen des Rosengartens die Rose der Gestaltung untergeordnet und ist Mittel zum Zweck.

Diesen Teil ursprünglich baulich behutsam und dem Gartengedanken entsprechend abschließend, finden Sie das Gebäude des heutigen "Kaffe Rosengarten".
Da es während der Flut im August des Jahres 2002
Historie schwer beschädigt wurde, gelang des dem privaten Eigentümer Baugenehmigungen zu erhalten, die zum Beispiel mit einer massiven Aufstockung und deren ungenügend strukturierten Plastikfenstern, der ursprünglichen Einordnung des Bauwerkes in das Gestaltungskonzept Heinrich Balkes völlig zuwider laufen.
Ähnliches gilt es auch über die Gartenterrasse zu sagen. Allerdings hat ein Sitzplatz im Cafe wie auch auf der Terrasse, den schier unschätzbaren Vorteil:
Er ist mit Sicherheit einer der wenigen Plätze, von denen aus man keinen Blick auf diese unnütze Zerstörung der Blickbeziehungen im Dresdner Rosengarten hat.

Wenn Sie sich genügend Zeit nehmen, dann können Sie im Rosengarten Dresden interessante und schöne Stunden verleben.
Kontakt Sollten Sie Fragen zu allen eingangs erwähnten Themen haben, dann fragen Sie die Mitarbeiter des Dresdner Grünflächenamtes vor Ort, oder schreiben Sie uns eine e-mail und vor allem:
Besuchen Sie uns einmal!


•Der Rosengarten ist bei freiem Eintritt ganzjährig geöffnet.
•Führungen sind nach
vorheriger Anmeldung möglich.